Wie lüftet man richtig?

von Michael Magney

Probleme mit Kondenswasser haben viele Leute. Wie Sie diese in den Griff bekommen und worin genau die Ursachen liegen können erläutern wir im nachfolgenden Beitrag.

Wann entsteht Kondenswasser?

Kondenswasser entsteht dann, wenn Wärme und Kälte ungebremst aufeinander treffen. Zur Veranschaulichung stellen wir uns einen heißen Sommertag vor - 30 Grad im Schatten. Wir gehen zum Kühlschrank um uns ein gekühltes Erfrischungsgetränk herauszunehmen und uns zu erfrischen. Kurz nachdem wir die kühle Flasche auf den Tisch stellen bildet sich Kondensat auf der Flasche. Der kalte Inhalt und die warme Außentemperatur prallen nun aufeinander und Kondensat entsteht. Das Gleiche passiert auch dann, wenn die Raumluft mit Wasser gesättigt ist. Konventionelle Baumaterialien wie Holz oder Innenwände können einen Teil der gesättigten Raumluft aufnehmen und bei Bedarf wieder abgeben. Diese Eigenschaft besitzt allerdings weder Glas noch Aluminium oder Kunststoff.

Richtig lüften – so klappt’s

Wenn sich Kondenswasser an den Scheiben oder am Rahmen bildet ist es ein grundsätzliches Indiz dafür, dass die Raumluft mit Wasser gesättigt ist und die warme Raumluft kein weiteres Wasser mehr aufnehmen kann - höchste Zeit für (kühle) Frischluft. Der Luftaustausch bringt in der Regel direkte Abhilfe. Kurzes Stoßlüften für 3-4 Minuten sollten in regelmäßigen Abständen vorgenommen werden. Gleiches gilt selbstverständlich auch für Innenräume mit Fenstern. Sobald sich Kondenswasser an den Scheiben oder am Rahmen niederschlägt sollte kurz aber kräftig gelüftet werden. Durch ein falsches Lüftungsverhalten entstehen im übrigen bekanntermaßen auch Stockflecken und oft sogar Schimmel an Hauswänden, nicht nur aber durchaus des Öfteren.

Wir sind Spezialisten im Wintergartenbau. Hierbei nimmt die richtige Dimensionierung von Be- und Entlüftung eine zentrale Rolle in der Planungsphase ein. Mit uns gelingt der Traum vom Wintergarten – versprochen.

Zurück